Zerfessen und abgemagert wartet er auf den Tod!

Zerfessen und abgemagert wartet er auf den Tod!

Eine Mitarbeiterin eines No-Kill Shelter in den Vereinigten Staaten hat am 11.Mai einen Anruf eines besorgten Nachbarn erhalten. Er sagte, dass er einen Hund gesehen hat, dem es schlimmer nicht gehen könnte und, dass er nicht weiß was er machen soll. Sofort setzt die Mitarbeiterin sich mit ihrem Mann ins Auto und fahren zu der besagten Stelle. Sie haben stundenlang im Waldgebiet gesucht, das ihnen beschrieben wurde - doch leider ohne Erfolg. Kurz bevor sie aufgeben wollten, fanden sie die Fellnase im Unkraut am Ende der Straße. Der Mann sagte gleich nach dem Fund, dass der 4 Monate alte Welpe bestimmt nicht überleben wird.

Der Welpe hatte eine Art Verbrennungen zweiten Grades. Beide glauben, dass er mit heißem Wasser übergossen worden war... Auch ist das Fell des Kleinen mit der schlimmsten Hautkrankheit - Demidikose überzogen. Die Frau schnappte sich den Hund und rannte mit ihm unter'm Arm los, zum nächsten Tierarzt. Zum Glück ist ein Arzt in die Nähe gezogen. Vor lauter Panik rannte sie einfach in die Praxis ohne zu klopfen.

Als die Tierärztin den Welpen ansah, sagte sie der Tierheim-Mitarbeiterin,
dass der kleine Hund sterben wird...


Doch Stephanie, die Mitarbeiterin, wollte diese Aussage nicht akzeptieren und fuhr mit ihm in eine größere Klinik. Außerdem gab sie dem Vierbeiner den Namen "Watkins". Dort angekommen gab es weitere schlechte Nachrichten, das hilflose Tier wurde mit einem Luftgewehr beschossen. Außerdem war er so unterernährt, dass sein Verdauungsapparat kollabiert ist. Auch seine Gelenke hatten sich nicht richtig entwickeln können aufgrund der Unterernährung.

Schließlich stellte sie sich die Frage, ob sie ihn einschläfern soll, sodass er von seinem Leiden erlöst wird. Doch dann entschied sie sich dafür, ihn zu retten! Anschließend musste er wegen seines Darms operiert werden, leider glaubte der Chirurg, dass Watkins die OP nicht überstehen wird. Deswegen hat sie sich vor der OP von ihm für immer verabschiedet.

Doch am nächsten Morgen ging es ihm entsprechend ganz gut. Leider nahm sein Gewicht weiter ab, da er den Schlauch für die künstliche Ernährung immer abbiss. So verbrachte er 119 Tage beim Tierarzt und später auch auf der Intensivstation.

Doch am 11. Juli durfte er endlich mit Stephanie nach Hause gehen. Es geht ihm Tag zu Tag immer besser. Er ist ein liebevoller Hund, der trotz seiner schlechten Erfahrungen so viel Liebe zu geben hat.

watkins

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